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Ratgeber für Wasserwände
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Wie viel Wasser befindet sich im Kreislauf einer Wasserwand?

Wie viel Wasser sich im Kreislauf einer Wasserwand befindet, hängt vor allem von der Größe des Auffangbeckens, der Wasserwand, der Verrohrung und der gewünschten Wasserführung ab. Eine pauschale Wassermenge gibt es daher nicht.

Der größte Teil des Wassers befindet sich normalerweise im Auffang- beziehungsweise Vorratsbecken. Hinzu kommt die Wassermenge, die sich während des Betriebs auf der Wasserwand, im Wasseraustritt und in den Leitungen befindet.

Bei einer Wasserwand wird das Wasser üblicherweise in einem geschlossenen Kreislauf geführt. Eine Pumpe fördert es aus dem Auffangbecken zum oberen Wasseraustritt. Von dort fließt es über die Wasserwand oder als Wasservorhang zurück in das Becken und wird erneut nach oben gepumpt.

Die erforderliche Wassermenge wird deshalb individuell auf die Anlage abgestimmt. Das Auffangbecken sollte ausreichend groß dimensioniert sein, damit auch beim Ein- und Ausschalten der Wasserwand genügend Wasser zur Verfügung steht und das zurücklaufende Wasser sicher aufgenommen werden kann.

Beispiel einer Wasserwand mit den Maßen ( H x B ) 2000 x 1000 mm und einem Wasserbecken ( L x B x H ) 1100 x 400 x 300 mm: ca. 130 Liter im Gesamtsystem

Ein dauerhafter Frischwasserverbrauch entsteht durch den Kreislauf grundsätzlich nicht. Wasser muss lediglich aufgrund von Verdunstung gelegentlich nachgefüllt werden. Bei größeren Anlagen kann dies über eine automatische Wassernachspeisung erfolgen.

Gerade bei Wasserwänden im Außenbereich können Verdunstung, Wind und Witterung den Wasserverlust erhöhen. Im Innenbereich fallen diese Verluste in der Regel geringer aus.

Die Wassermenge sollte daher nicht möglichst groß oder klein gewählt werden, sondern passend zur Größe, Förderleistung und Betriebsweise der jeweiligen Wasserwand dimensioniert sein.

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