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Ratgeber für Wasserwände
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Welche Pumpe benötigt eine Wasserwand?

Welche Pumpe für eine Wasserwand benötigt wird, hängt vor allem von der Breite des Wasseraustritts, der Förderhöhe und dem gewünschten Wasserbild ab. Eine pauschale Pumpengröße lässt sich deshalb nicht allein anhand der Höhe der Wasserwand bestimmen.

Entscheidend sind insbesondere:

  • Breite des Wasseraustritts: Je breiter der gewünschte Wasserfilm oder Wasservorhang, desto größer muss die Fördermenge sein.
  • Förderhöhe: Die Pumpe muss das Wasser vom Auffangbecken bis zum oberen Wasseraustritt fördern. Mit zunehmender Höhe sinkt bei vielen Pumpen die tatsächlich verfügbare Wassermenge.
  • Art des Wasserbildes: Ein ruhiger, gleichmäßiger Wasserfilm benötigt eine andere Wassermenge als ein kräftiger Wasserfall oder ein frei fallender Wasservorhang.
  • Leitungsführung: Rohrdurchmesser, Leitungslänge, Bögen, Ventile und weitere Einbauten verursachen Druckverluste und müssen bei der Auslegung berücksichtigt werden.
  • Regelbarkeit: Empfehlenswert ist eine regulierbare Pumpe oder eine entsprechende Durchflussregelung. So kann das Wasserbild optimal eingestellt werden.

Bei einer Wasserwand mit geschlossenem Wasserkreislauf befindet sich die Pumpe üblicherweise im Auffangbecken oder in einem separaten Technikbereich. Sie fördert das Wasser nach oben zum Wasseraustritt, von wo es über die Wasserwand oder als Wasservorhang wieder in das Becken zurückfließt.

Wichtig: Bei der Auswahl sollte nicht nur die maximale Fördermenge einer Pumpe betrachtet werden. Entscheidend ist, welche Fördermenge die Pumpe bei der tatsächlichen Förderhöhe und unter Berücksichtigung der Leitungsverluste noch erreicht. Dafür wird die sogenannte Pumpenkennlinie herangezogen.

Im Innenbereich sind zusätzlich ein leiser Betrieb und eine gute Regelbarkeit wichtig. Im Außenbereich sollte die Pumpe für den dauerhaften Einsatz in Wasseranlagen geeignet und entsprechend robust ausgeführt sein.

Bei individuell gefertigten Wasserwänden sollte die Pumpenleistung deshalb immer passend zu Wasserwand, Auslaufbreite, Förderhöhe und gewünschtem Wasserbild dimensioniert werden.

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