Kann eine Wasserwand nachträglich eingebaut werden?
Ja, eine Wasserwand kann in den meisten Fällen problemlos nachträglich eingebaut werden. Das gilt sowohl für den Außenbereich als auch für viele Anwendungen im Innenbereich. Voraussetzung ist, dass ausreichend Platz für Wasserwand, Auffangbecken und die benötigte Technik vorhanden ist.
Im Außenbereich lassen sich Wasserwände beispielsweise nachträglich auf Terrassen, in bestehende Gartenanlagen oder vor vorhandene Mauern und Hauswände integrieren. Besonders einfach ist die Umsetzung mit einem geschlossenen Wasserkreislauf: Das Wasser wird aus dem Auffangbecken zur Wasserwand gepumpt und fließt anschließend wieder zurück. Ein permanenter Frischwasseranschluss ist dadurch in der Regel nicht erforderlich. Wichtig sind ein ebener, ausreichend tragfähiger Untergrund sowie eine geeignete Stromversorgung für die Pumpe.
Im Innenbereich ist ein nachträglicher Einbau ebenfalls möglich. Hier sollte besonders auf einen spritzarmen Wasserlauf, ein ausreichend dimensioniertes Auffangbecken, Feuchtigkeitsschutz und eine möglichst leise Pumpentechnik geachtet werden. Je nach Größe und Ausführung muss außerdem die Tragfähigkeit des Bodens berücksichtigt werden.
Auch eine Montage vor einer bereits vorhandenen Wand ist häufig möglich, ohne dass größere bauliche Veränderungen erforderlich sind. Leitungen und Technik können je nach Konstruktion im Auffangbecken, hinter der Wasserwand oder in einer separaten Technikbox untergebracht werden.
Damit sich eine Wasserwand harmonisch in eine bestehende Umgebung einfügt, sollten Größe, Material, Wasserbild und Auffangbecken individuell an die vorhandene Architektur und den Aufstellort angepasst werden.
